Die Gründung

Foto_Gründung_neuBei der Gründungsversammlung des Vereins „Regionale Studienförderung im Landkreis Dillingen e.V.“ im Bild von links: Christian Stelzmüller (BSH Hausgeräte GmbH), Wolfgang Bartelt (GTG Gummitechnik), Studiendirektor a.D. Manfred Gloss, Bettina Kräußlich (IHK-Regionalgeschäftsführerin), Walter Berchtenbreiter (Reitzner AG), Laura Herzog (BSH Hausgeräte GmbH), Alexander Jall (KV Dillingen des Genossenschaftsverbandes Bayern), 1. Vorsitzender Benjamin Geiger, Helmut Esser (Josef Gartner GmbH), Landrat Leo Schrell (2. Vorsitzender), Thomas Reuter (BSH Hausgeräte GmbH), Thomas Schwarzbauer (Vorstandsvorsitzender Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen) und Oberstudiendirektor Kurt Ritter.

Bericht über die Vereinsgründung (Donauzeitung vom 10.2.2016)

Mit der Gründung des Trägervereins „Regionale Studienförderung im Landkreis Dillingen e.V.“ haben die Industrie- und Handelskammer Schwaben, Unternehmen aus der freien Wirtschaft und der Landkreis Dillingen den Grundstein für die Vergabe von Regionalstipendien gelegt.

Bei der Gründungsversammlung dankte Landrat Leo Schrell insbesondere Studienrat Benjamin Geiger, Lehrer am Johann-Michael-Sailer-Gymnasium Dillingen, für dessen Initiative zur Umsetzung des Projekts, das auch Bestandteil des Bildungskonzeptes ist, mit dem sich der Landkreis derzeit um das Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern“ bewirbt. Ebenso dankte Schrell dem Vorsitzenden der IHK-Regionalversammlung Dillingen, Peter Lachenmeir, der das Projekt von Anfang an als treibende Kraft der IHK unterstützt hatte. Lachenmeir, der krankheitsbedingt an der Gründungsversammlung nicht teilnehmen konnte, wird die IHK künftig im Vorstand vertreten.

Der Mechanismus der Regionalen Studienförderung unterscheidet sich von herkömmlichen Stipendien darin, dass Unternehmen aus der Region an einen Stipendiaten ein Firmenstipendium vergeben und der Stipendiat gleichzeitig von den Partnern der Regionalen Studienförderung eine ideelle Förderung erfährt. Zudem ist Voraussetzung für die Vergabe des Stipendiums, dass sich der Stipendiat nach der Maxime „von der Region für die Region“ beispielsweise in sozialen Initiativen, im kulturellen und sportlichen Bereich oder im Bereich der Bildung gesellschaftlich engagiert. „Dadurch erhält das Regionalstipendium ein Alleinstellungsmerkmal“, betonte Benjamin Geiger. IHK-Vizepräsident Walter Berchtenbreiter bezeichnete das Konzept der Regionalen Studienförderung als einen wichtigen Baustein der vielfältigen Bemühungen zur Gewinnung und Sicherung von Fachkräften. „Über das Regionalstipendium können die Unternehmen frühzeitig potentielle Fachkräfte an sich binden“, sagte Berchtenbreiter.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben dem Landkreis und der IHK Schwaben aus dem Kreis der Unternehmen die BSH Hausgeräte GmbH, die Josef Gartner GmbH, die Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH, die GTG Gummitechnik GmbH & Co. KG, die Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen, der Kreisverband Dillingen des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V. und die Reitzner AG.
Zum Gründungsvorstand wählte die Versammlung Studienrat Benjamin Geiger (1. Vorsitzender), Landrat Leo Schrell Schrell (2. Vorsitzender) und den Vorsitzenden der IHK-Regionalversammlung Dillingen, Peter Lachenmeir. Der Vorstand bestellte Manfred Gloss, Sarah Kolb, Christian Stelzmüller, Kurt Ritter und Dr. Anna Quitt in den Fachbeirat des Vereins.

Die feierliche Übergabe der ersten Regionalstipendien soll beim diesjährigen Herbstempfang der nordschwäbischen Wirtschaft in Dillingen erfolgen.

 

 

 

 

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